BMEcat-Reader OpenBeta 1.00

Das BMEcat-Format wird in der heutigen Wirtschaft immer mehr eingesetzt. Doch was ist das BMEcat-Format?

Kurz gesagt: Mit BMEcat kann man Katalogdateien (Artikel) digitalisiert weitergeben.

Das Grundproblem bestand immer im Formatenwirrwarr, wenn man einen Kunden oder Lieferanten nach solchen Daten fragt. Meist kamen dann Dateien in den unterschiedlichsten Formaten: Excel, CSV, Access, dBase etc.

Und meist waren diese Dateien auch unterschiedlich aufgebaut. Während Lieferant A seine Artikelnummer "Artikelnummer" nannte, war es bei Lieferant B die "Materialnummer". Kunde A erwartet als Einheitenbezeichnung "Stück", während Kunde B "Stk." möchte.

Diesen Umstand nahm sich dann im Jahre 1999 ein Gremium an. Die Mitglieder im Gremium waren aber nicht irgendwelche Firmen, die sich jetzt mal einen neuen Standard aus den Fingern gesaugt haben - Nein! Unter der Schirmherrschaft des Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und so namhaften Gremiumsmitgliedern und Technologierpartnern wie z.B. IBM, Oracle, SAP etc. entstand Version 1.0

Version 1.2 wurde bereits auf der CeBit 2001 offiziell vorgestellt und setzt sich seit dem als de facto Standard für den Austausch elektronischer Produktkataloge durch.

Manche sagen BMEcat wäre einfach, weil es auf XML beruht und XML an sich einfach ist, während andere sagen, daß der Teufel im Detail steckt. Beide Seiten haben recht. Doch wer denkt, er kann mal "eben so" einen BMEcat-Katalog aufbauen, wird bald eines besseren belehrt.

Natürlich ist das Prinzip von XML recht schnell erlernt. Doch was BMEcat so besonders macht ist, daß es auf anderen Standards aufbaut bzw. diese integriert. Oder haben Sie schonmal was von eCl@ss gehört? Oder von ETIM? UNSPSC? C62?

Ich stand am Anfang quasi auch wie "der Ochs vor dem Berge" und habe mich daher sehr intensiv mit dem Projekt beschäftigt. Und selbst Heute, nach mehr als sieben Jahren Erfahrung mit BMEcat, entdecke ich manchmal noch Felder und deren Zusammenhänge, die ich so vorher nicht bedacht habe. Die Macher von BMEcat haben ganze Arbeit geleistet - das merkt man! Großen Respekt daher in diese Richtung...

Ich hatte das Glück, den ersten Katalog weltweit mit der Version 1.2 für meinen Arbeitgeber zertifizieren zu dürfen. Das war im Jahre 2002. Und seit 2001 beschäftige ich mich mit dem Thema. Mittlerweile habe ich schon dutzende Kataloge erstellt und/oder konvertiert.

Da war klar, daß ich auch selbst irgendwann ein Programm schreiben werde, das aus den vielen Routinen entstanden ist, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben.

Und das vorläufige Ergebnis sehen Sie nun hier: BMEcat-Reader in der ersten OpenBeta-Version.

Das Programm verfügt über folgende Funktionen:

  • Konvertierung von im BMEcat 1.2 vorliegenden XML-Dateien in CSV-Dateien
  • Keine Berücksichtigung des Standards (warum das wichtig ist später)
  • Trennung von Kopf und Artikeldaten 

Warum ist es wichtig, daß das Programm den Standard nicht berücksichtigt?

Ganz einfach: Weil viele Firmen dazu übergehen, den Standard zu "gebrauchen". Meist wird ein Feld hinzugefügt oder weggelassen. Damit das Programm dann zumindest die Daten ausliest, die bekannt sind, läuft das Programm trotzdem durch.

Log,- und Prüfmechanismen werden aber trotzdem noch eingebaut.

Ein weiterer Grund: auch Menschen machen Fehler. Und sei es nur einen Zahlendreher oder einen Schreibfehler. Auch dann läuft das Programm durch und liest, was es lesen kann.

Mehr Infos zum Standard gibt es auf der BMEcat-Seite.

 

Versionshistorie

1.00:
+ Projektstart mit Grundfunktionen

Legende:
+= Funktion hinzugefügt
-= Funktion gelöscht
#=Funktion verändert
*= Funktion gefixt

 

FAQ

Noch nicht vorhanden!

 

Systemvoraussetzungen

BMEcat-Reader wurde mit größter Sorgfalt programmiert und läuft auf allen mir getesteten Systemen ohne Probleme. Ich sehe deshalb keinen Grund, warum BMEcat-Reader nicht auch auf Ihrem System laufen sollte.

Das Programm benötigt folgende „Grundausstattung“:

  • Pentium-PC (oder Derivat)
  • Mind. 512 MB RAM (zum effektiven arbeiten)
  • Freier Speicherplatz auf der Festplatte
  • MS Windows - eigentlich sollte es auf jeder Version (ausgenommen 64-Bit) laufen